Erik Wikki Autor und Vorlesekünstler

Wahrheit, sofern es sie gibt, findet sich am ehesten in einander widersprechenden Aussagen. – Wenn das auch für die ewige Wahrheit gilt, werden jene, die nach ihr suchen, sie vermutlich niemals finden.
Aus: ‚Ein Gedanke‘ Erik Wikki © 2011


„Ein Autor soll nicht reden, sondern sein Werk für sich sprechen lassen“, sagen Schriftsteller, die nie für ein Interview zur Verfügung stehen.
„Klappern gehört zum Handwerk“, entgegnen alle, die jedes neue Buch vollmundig ankünden.

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Manche behaupten, das voll Mundende liege mir im Blut. Ich selbst sage von mir: „Am liebsten höre ich zu; zum Beispiel den Vögeln, beim Zwitschern.“ Auch hier sind beide einander widersprechenden Aussagen korrekt, genauer gesagt beschreiben sie mich erst durch ihren Gegensatz. Kein Mensch ist immer nur so oder so.

(Ein kurzer Einschub zum Verständnis: Wenn ich von Piepmätzen und deren Zirpen rede, meine ich keineswegs hektisches Herumtippen auf diversen Kleintastaturen.)

Wir Autoren tendieren dazu, unseren erfundenen Figuren eine einzige, ganz bestimmte Charaktereigenschaft anzudichten. Aufregend wird es (für Leser nicht minder wie für Schreiber), sobald die Figur zum Mensch wird, ihre vorgegebene Eindimensionalität abschüttelt und Unerwartetes tut.

In diesem Sinne hoffe ich, Sie facettenreich zu unterhalten. Sowohl von der Bühne als auch mit dem bald neu erscheinenden Buch (das ich selbstverständlich vollmundig ankünde, wenn es fertig ist). In der Zwischenzeit finden Sie mich und meine Ohren draußen bei den Vögeln.